Neujahrsansprache 2026

Neujahrsansprache des Bürgermeisters 2026

Liebe Gäste, geschätzte Partnerinnen und Partner der Stadt Lütjenburg, liebe Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadt und unserer Amtsverwaltung,

herzlich willkommen zum Neujahrsempfang 2026, herzlich willkommen in Lütjenburg. Beginnen möchte ich mit einem kleinen und kurzen Rückblick,
was konnten wir im abgelaufenen Jahr abhaken, was haben wir erledigt?
Dazu zählt die Straßenerneuerung Hahnenkoppel: Dank gemeinsamer Planung, guter Baukoordination, sehr einsatzfreudigen Bauunternehmen konnten wir diese wichtige Infrastrukturmaßnahme innerhalb der geplanten Baukosten und Bauzeiten fertigstellen.
…und ganz besonders denke ich natürlich an die Festwoche „750 Jahre Stadt Lütjenburg“:
Ein Fest der Begegnung, das unsere Stadtgeschichte lebendig hält und den Zusammenhalt in der Stadt unterstrichen hat. Mit zahlreichen ehrenamtlichen Helfern, gut durchdachter Vorbereitung konnten wir mit viel Freude die Festwoche genießen – auch ein Symbol dafür, was gemeinsames Handeln bedeuten kann.
Daneben gab es viele weitere Dinge im Jahr 2025.  Oft sind es ja gerade auch die kleineren Dinge, die unsere Stadt so lebens- und liebenswert machen.
Danke an alle, die diese Erfolge im abgelaufenen Jahr ermöglicht haben – vor Ort, hinter den Kulissen, ob hauptamtlich oder ehrenamtlich, zusammen haben wir erneut bewiesen, dass Zusammenhalt und Sachlichkeit die Basis für Erfolg sind.
Und nun starten wir in das Jahr 2026, das uns erneut vor vielfältige globale und lokale Herausforderungen stellt.
Wir stehen vor großen Veränderungen, das gewohnte zählt nicht mehr und neues, fremdes verunsichert den einen mehr und den anderen weniger. Deshalb ist es gut, dass wir zusammenhalten, dass wir gemeinsam die Veränderungen annehmen und auch die damit verbundenen Chancen nutzen.
Aufgrund dieser Rahmenbedingungen werden wir im jetzt laufenden Jahr  besonders den Zivilschutz noch stärker in den Fokus nehmen.
Wir haben z. B. bereits kleinere und größere Stromaggregate erworben, um bei Stromausfällen wichtige Bereiche am Laufen zu halten und um der Bevölkerung die Möglichkeit zu bieten zum Beispiel Akkus aufzuladen, wir haben mit unserer Feuerwehr Maßnahmen vorbereitet, um unsere Bürgerinnen und Bürger bei Bedarf schnell und ausreichend informieren zu können und einiges mehr.
Kurzum, wir bereiten uns vor auf verschiedenste Krisenszenarien, egal ob Naturkatastrophen, Ausfälle technischer Systeme oder Gesundheitsnotstände, um hier Vorort entschlossen handeln zu können.

Wir wollen im Jahr 2026 unsere neue Mensa im Bereich der Grundschule bauen, um damit dem Anspruch auf eine Ganztagsbetreuung unserer Grundschulkinder in angemessener Form nachkommen zu können, der Bauantrag wurde gestellt, jetzt fehlt nur noch die Zusage der Fördermittel von Landeseite und dann kann es losgehen. Dies ist ein wichtiger Baustein, der besonders den Familien ein Angebot unterbreitet und die Stadt familienfreundlicher macht.
Der hart erkämpfte Zebrastreifen in der Schönberger Straße soll nach Absprache mit dem Land und Kreis im Frühjahr hergestellt werden, damit sind dann besonders die Bewohner und Bewohnerinnen des Altenzentrums besser an die Innenstadt angeschlossen. Hier auch nochmal mein Dank für seine Unterstützung an unseren Landrat.
Ein weiterer Meilenstein wird die Eröffnungsfahrt mit dem Schienenbus von Lütjenburg nach Malente sein. Alles spricht dafür, dass dies zu Ostern der Fall sein könnte. Das wird eine Bereicherung sein, besonders für den Tourismus und sorgt dafür die Zahl der Tagesgäste in Lütjenburg zu erhöhen, was wiederum für unsere Wirtschaftsbetriebe von hoher Wichtigkeit ist.
Erstmalig werden wir unser Stadtfest im Bereich der Freizeitfläche am zweiten Wochenende im Juli feiern, wir werden Beliebtes und Bewährtes genauso vorfinden wie auch Neues. Es wird wieder ein Fest, wo die Freude und der Spaß für alle Generationen seinen Platz haben wird.

Es gäbe noch vieles zu berichten, jedoch neigt sich meine Redezeit dem Ende zu.
Ich möchte mich aber noch bedanken, alles was ich heute berichten konnte und noch viel mehr konnte nur passieren, weil die städtischen Ausschüsse, die Stadtvertretung und auch der Amtsausschuss die Rahmenbedingungen dafür geschaffen haben.
Deshalb mein besonderer Dank an die politischen Vertreter und Vertreterinnen der Stadtvertretung und des Amtsausschuss. Aber auch Frau Dohrmann möchte ich besonders danken, sie sorgt für reibungslose Abläufe meiner Arbeit und managt mein Vorzimmer.
Lassen Sie uns alle gemeinsam das Jahr 2026 gestalten: mit Mut, Mitgefühl und der Überzeugung, dass wir durch Zusammenarbeit und Zusammenhalt stärker sind als jede Herausforderung.
Möge das neue Jahr Gesundheit, Stabilität und Orientierung in allen Notlagen bringen.

Und schließen möchte ich mit meinem Leitspruch: Gemeinsam sind wir Lütjenburg – Danke!

 

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