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Resolution der Stadtvertretung der Stadt Lütjenburg zum Bundeswehrerhalt in Lütjenburg
04.11.2011
Transparenz gefordert
Die Standortentscheidung zu Lütjenburg im speziellen und in der Gesamtheit und Größenordnung zu Schleswig-Holstein sind nicht nachvollziehbar. Die Reduzierung um 11.000 Dienstposten macht minus 41 Prozent aus. Dies liegt sehr deutlich über dem Bundesdurchschnitt.
Schleswig-Holstein ist der große Verlierer dieser Reform und gerät militärisch in die totale Bedeutungslosigkeit! Kein Divisionskommando oder vergleichbarer Kommandostab! Kein Brigadekommando! Bis auf ein Heeresbataillon (Eutin) keine weiteren Heeresverbände! Damit kaum Truppe im Land zwischen den Meeren und damit auch kaum Katastrophenschutz in Schleswig-Holstein; an der Ostseeküste überhaupt nicht. Man muss die Frage nach dem „Warum“ der Standortentscheidungen stellen.
Die fehlende Begründung und mangelnde Transparenz der Entscheidungen im BMVg wird kritisiert.
Die geplante Standortschließung in Lütjenburg ist ein schwerer Schlag für unsere Region. Der größte Heeresstandort in Schleswig-Holstein, Lütjenburg, mit seinen 830 Dienstposten soll geschlossen werden.
Das sind harte Entscheidungen für viele Soldaten und Zivilbeschäftigte und ihre Familien.
Die berechtigten Hoffnungen, dass in Lütjenburg die nach der Bundeswehrreform 2004 getätigten Investitionen nicht umsonst gewesen sind, sind nun bitter enttäuscht worden. Die Stadt und die Region haben mit vielen Vertreter/innen des öffentlichen Lebens in den letzten Monaten keine Chance ungenutzt gelassen, um für den Standort überzeugende Argumente vorzutragen.
Leider vergeblich!

Bundesverteidigungsminister de Maizière hatte zwar schon früh angekündigt, seine Entscheidung nach den Kriterien Funktionalität, Attraktivität, Kosten und Flächenpräsenz zu treffen.
Leider ist es bei dieser Ankündigung geblieben. Das wenig transparente Verfahren, in dem die Entscheidungskriterien, die für oder gegen einen Standort sprechen, mit den Beteiligten zu keinem Zeitpunkt offen diskutiert wurden, haben es den Vertretern der Region extrem schwer gemacht, ihre Interessen vorzutragen.
Vieles, was hier als „Einsparung“ verkauft wird, verlagert erst einmal nur die Kosten!
Wir fordern den Bundesminister auf, die 19-Punkte-Listen aus allen Standorten vorzulegen, um Offenheit und Transparenz sicherzustellen.
Das militärische Dreieck Lütjenburg mit den Schießplätzen Todendorf und Putlos ist das entscheidende militärische Argument für den Standorterhalt in Lütjenburg. Damit ergibt sich aus unserer Sicht eine außerordentlich bevorzugte Lage für einen Garnisonsstandort in Lütjenburg. Neben den guten Übungsmöglichkeiten gibt es eine moderne Infrastruktur in der Schill-Kaserne und eine Stadt, die für Soldaten und ihre Familien alles vorhält.
Der Standort in Lütjenburg zeichnete sich in der Vergangenheit durch eine gute Rekrutierung in der Region aus. Mehr als die Hälfte des Nachwuchses konnte so gewonnen werden. Dies wird nach dem Ende der Wehrpflicht und den wenigen Freiwilligen, die sich bisher gemeldet haben, zukünftig besonders wichtig für die Bundeswehr sein. Die Bundeswehr kann hier leichter Nachwuchs gewinnen als in einer Metropolregion.
Die Lütjenburger Stadtvertretung erwartet angesichts der besonderen Härte für die betroffene Region, dass der Verteidigungsminister seine Entscheidung für den Standort Lütjenburg noch einmal auf den Prüfstand stellt.



Ausstellung "ESTLAND im Fokus der Jugend"
16.03.2012
Im Rahmen der Reihe „Kunst im Lütjenburger Rathaus“ findet am
23. März 2012, um 15.30 Uhr, im Ratssaal der Stadt Lütjenburg die Vernissage „Estland im Fokus der Jugend“ mit Fotografien von den Teilnehmern der Jugendfahrt in unsere Partnerstadt RAKVERE aus 2011 statt.

Die Ausstellung wird durch Herrn Bürgermeister Lothar Ocker eröffnet.
Die teilnehmenden Jugendlichen werden ihre Eindrücke und Bilder aus Rakvere ... [mehr]

Unser Bundeswehrstandort im Wandel
13.03.2012
Mit dem 22.12.2012 hat sich der Konversionsausschuss der Stadt Lütjenburg konstituiert und seine Arbeit aufgenommen. Damit hat sich die Stadt Lütjenburg als eine der betroffenen Kommunen sehr schnell der schwierigen Aufgabe gestellt. Die Aufgabe der Konversion, d.h. die Zuführung des Bundeswehrgrundstückes in eine dauerhafte Nachnutzung, ist sehr komplex. Von einer konkreten Planung der späteren Nutzung ist man zu diesen Zeitpunkt noch weit entfernt.

Zunächst ... [mehr]

Kulturflyer 2012 für Lütjenburg noch vielfältiger
08.02.2012
Im Rahmen eines Pressegesprächs wurde der für Lütjenburg erscheinende Kulturflyer 2012 vom Bürgermeister Lothar Ocker (CDU) im Rathaus vorgestellt. Die Bandbreite der Veranstaltungen und auch die Zahl der Anbieter sind deutlich vielfältiger geworden, so Stadtreferent Stefan Leyk. Der Kulturflyer der Stadt Lütjenburg wurde in Zusammenarbeit mit der St. Michaelis Kantorei, dem Kleinen Kulturkreis, dem Turmhügelburgverein, dem Schleswig-Holsteinischen Heimatbund u.a. ... [mehr]

Straße Nienthal ist Investition in die Zukunft
27.01.2012
Die Straße Nienthal ist endlich fertig und damit eine wichtige Investition für den Tourismus unter Anrechnung der Fördergelder des Landes: Dies ist ein großer Erfolg und zum Vorteil aller Anlieger und Einrichtungen im Nienthal. Toll, wie diese Straße hergestellt wurde, so Bürgermeister Lothar Ocker.
Unsere Region lebt vom Tourismus; der Tourismus ist unser Gewerbe. Und so war es wichtig, dass diese Straße für die Einrichtungen Turmhügelburg, ... [mehr]

Einladung zum Neujahrsempfang in Lütjenburg
05.01.2012
Zum diesjährigen gemeinsamen traditionellen Neujahrsempfang laden das Flugabwehrregiment 6, die Wirtschaftsvereinigung Handwerk, Handel und Gewerbe Lütjenburg e.V. und die Stadt Lütjenburg für Mittwoch, den 18. Januar 2012, 19.00 Uhr, in das Soldatenheim „Uns Huus“ ein.

Alle Einwohnerinnen und Einwohner der Stadt Lütjenburg sind herzlich willkommen.

Gastredner wird Herr Oberst Axel Schmidt, Kommandeur des Landeskommandos Schleswig-Holstein, ... [mehr]

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