Lütjenburg im Programm Soziale Stadt
Die Stadt Lütjenburg ist durch städtebauliche Missstände und soziale Problemlagen belastet. Die Arbeitslosenquote liegt in Lütjenburg deutlich über dem Landesdurchschnitt, besonders bei unter 25-Jährigen. Das Bruttodurchschnittseinkommen liegt weit unter dem Landesdurchschnitt.
Niedrige Bildungsabschlüsse, fehlende Beschäftigungsmöglichkeiten und niedrige Einkommen haben zu einer wachsenden Armut, vielen sozial benachteiligten Bewohnern und einem hohen Anteil an Transferleistungsempfängern geführt. Es häufen sich in bestimmten Wohnanlagen mit Mietgeschosswohnungen vielfältige Problemlagen. Abweichendes Sozialverhalten und Nachbarschaftskonflikte belasten einzelne Hausgemeinschaften.
Die in Teilbereichen vernachlässigte Bausubstanz mit deutlichem Modernisierungs- bzw. Instandsetzungsbedarf hat niedrige Wohnqualitäten sowie Abwanderung- und Leerstandstendenzen zur Folge. Es fehlen Kultureinrichtungen und Begegnungsmöglichkeiten.
Mit einer Kombination von städtebaulichen Maßnahmen und sozialen Projekten soll eine positive Entwicklung zur Verbesserung der Wohn- und Arbeitsverhältnisse sowie zur Schaffung und Erhaltung sozial stabiler Bewohnerstrukturen angeschoben werden. Es ist ein Sanierungsgebiet um den innenstadtnah gelegenen Gildenplatz ausgewiesen worden. Dort soll eine städtebauliche Neuordnung die Attraktivität für den Einzelhandel steigern und die Anbindung an den Markt verbessern.
Zur Koordinierung ist eine Organisationsstruktur mit einem Quartiersmanagement vor Ort, einer Lenkungsgruppe in der Stadtverwaltung und einem Beirat „Soziale Stadt“ aufgebaut worden. Es wurde ein Integriertes Entwicklungskonzept für die Umsetzung des Förderprogramms erarbeitet und abgestimmt.
In dem vom Quartiersmanager moderierten Beirat sind neben Bewohnern lokalen Akteure, Eigentümer, Institutionen und Gewerbetreibende vertreten. Dort werden einzelne Projekte beraten sowie über die Mittelvergabe aus einem Stadtteilfonds zur Förderung kleiner bewohnergetragenen Maßnahmen abgestimmt.
Programmgebiet: „Erweiterte Innenstadt – Gildenplatz / Kieler Straße“
Größe des Gebietes: ca. 160 ha
Vorauss. Zeitraum für die Umsetzung der Maßnahme: seit 2007 für 5 – 10 Jahre
Fördervolumen: ca. 6,8 Mio. Euro
Art der Förderung: Bund-Länder-Programm „Die Soziale Stadt“
Sanierungsträgerschaft und Quartiersmanagement: BIG-STÄDTEBAU GmbH, Kiel
Ausgangsposition:
• Sanierungsbedarf Kielerstraße / Gildenplatz
• In Teilen vernachlässigte Bausubstanz, niedrige Wohnqualität, Modernisierungsbedarf
• Räumliche Konzentration sozialer Problemlagen
• Hohe Arbeitslosigkeit, besonders bei unter 25-Jährigen
• Hoher Anteil an Transferleistungsempfängern
• Niedrige Einkommen
• Verbreitete Armut bei Kindern und Jugendlichen
• Abwanderung- und Leerstandstendenzen
Zielsetzung:
• Verbesserung der Wohn- und Lebensbedingungen
• Steigerung der Attraktivität der Innenstadt
• Stabilisierung der Bewohnerstruktur
• Beteiligung der Bewohner an Entwicklungsprozessen
• Verbesserung des Wohnumfeldes und des öffentlichen Raumes, attraktivere Freiraumgestaltung
• Ausbau von sozialen Anlaufstellen und Treffpunkten, insbesondere für Familien und Alleinerziehende
• Stützung der vorhandenen Beratungs- und Betreuungseinrichtungen
• Erweiterung der Qualifizierungs- und Beschäftigungsmöglichkeiten
• Vermeidung von Ausgrenzungsprozessen durch Schaffung von Begegnungsmöglichkeiten
Die Stadt Lütjenburg ist durch städtebauliche Missstände und soziale Problemlagen belastet. Die Arbeitslosenquote liegt in Lütjenburg deutlich über dem Landesdurchschnitt, besonders bei unter 25-Jährigen. Das Bruttodurchschnittseinkommen liegt weit unter dem Landesdurchschnitt.
Niedrige Bildungsabschlüsse, fehlende Beschäftigungsmöglichkeiten und niedrige Einkommen haben zu einer wachsenden Armut, vielen sozial benachteiligten Bewohnern und einem hohen Anteil an Transferleistungsempfängern geführt. Es häufen sich in bestimmten Wohnanlagen mit Mietgeschosswohnungen vielfältige Problemlagen. Abweichendes Sozialverhalten und Nachbarschaftskonflikte belasten einzelne Hausgemeinschaften.
Die in Teilbereichen vernachlässigte Bausubstanz mit deutlichem Modernisierungs- bzw. Instandsetzungsbedarf hat niedrige Wohnqualitäten sowie Abwanderung- und Leerstandstendenzen zur Folge. Es fehlen Kultureinrichtungen und Begegnungsmöglichkeiten.
Mit einer Kombination von städtebaulichen Maßnahmen und sozialen Projekten soll eine positive Entwicklung zur Verbesserung der Wohn- und Arbeitsverhältnisse sowie zur Schaffung und Erhaltung sozial stabiler Bewohnerstrukturen angeschoben werden. Es ist ein Sanierungsgebiet um den innenstadtnah gelegenen Gildenplatz ausgewiesen worden. Dort soll eine städtebauliche Neuordnung die Attraktivität für den Einzelhandel steigern und die Anbindung an den Markt verbessern.
Zur Koordinierung ist eine Organisationsstruktur mit einem Quartiersmanagement vor Ort, einer Lenkungsgruppe in der Stadtverwaltung und einem Beirat „Soziale Stadt“ aufgebaut worden. Es wurde ein Integriertes Entwicklungskonzept für die Umsetzung des Förderprogramms erarbeitet und abgestimmt.
In dem vom Quartiersmanager moderierten Beirat sind neben Bewohnern lokalen Akteure, Eigentümer, Institutionen und Gewerbetreibende vertreten. Dort werden einzelne Projekte beraten sowie über die Mittelvergabe aus einem Stadtteilfonds zur Förderung kleiner bewohnergetragenen Maßnahmen abgestimmt.
Programmgebiet: „Erweiterte Innenstadt – Gildenplatz / Kieler Straße“
Größe des Gebietes: ca. 160 ha
Vorauss. Zeitraum für die Umsetzung der Maßnahme: seit 2007 für 5 – 10 Jahre
Fördervolumen: ca. 6,8 Mio. Euro
Art der Förderung: Bund-Länder-Programm „Die Soziale Stadt“
Sanierungsträgerschaft und Quartiersmanagement: BIG-STÄDTEBAU GmbH, Kiel
Ausgangsposition:
• Sanierungsbedarf Kielerstraße / Gildenplatz
• In Teilen vernachlässigte Bausubstanz, niedrige Wohnqualität, Modernisierungsbedarf
• Räumliche Konzentration sozialer Problemlagen
• Hohe Arbeitslosigkeit, besonders bei unter 25-Jährigen
• Hoher Anteil an Transferleistungsempfängern
• Niedrige Einkommen
• Verbreitete Armut bei Kindern und Jugendlichen
• Abwanderung- und Leerstandstendenzen
Zielsetzung:
• Verbesserung der Wohn- und Lebensbedingungen
• Steigerung der Attraktivität der Innenstadt
• Stabilisierung der Bewohnerstruktur
• Beteiligung der Bewohner an Entwicklungsprozessen
• Verbesserung des Wohnumfeldes und des öffentlichen Raumes, attraktivere Freiraumgestaltung
• Ausbau von sozialen Anlaufstellen und Treffpunkten, insbesondere für Familien und Alleinerziehende
• Stützung der vorhandenen Beratungs- und Betreuungseinrichtungen
• Erweiterung der Qualifizierungs- und Beschäftigungsmöglichkeiten
• Vermeidung von Ausgrenzungsprozessen durch Schaffung von Begegnungsmöglichkeiten